Waldbrand auf Ibiza endlich unter Kontrolle

Feuerwehrmann im Brandeinsatz auf Mallorca
Nachdem die Feuerwehren von Mallorca in einer konzertierten Aktion mit letzter Mühe einen Großbrand nahe Artà löschen konnten, ist es der Feuerwehr jetzt endlich auch gelungen, den verheerenden Waldbrand auf Ibiza unter Kontrolle zu bringen.
Zwar konnte das Feuer noch nicht vollständig gelöscht, eine Ausbreitung jedoch verhindert werden. Noch immer wird der Brand mit Hilfe von Helikoptern und Löschflugzeugen bekämpft.
Bis zu 500 Einsatzkräfte, darunter auch Soldaten vom spanischen Festland, waren rund um die Uhr im Einsatz, um auf der Nachbarinsel von Mallorca das Grossfeuer, welches sich zuletzt in einem Radius von rund zehn Kilometern ausgebreitet hatte, in den Griff zu kriegen. Etwa 1.230 Hektar Wald fielen den Flamen zum Opfer. Dies ist außerordentlich viel, jedoch nach Angaben der Behörden deutlich weniger, als bisher befürchtet worden war.
Winde aus Südost, geringe Luftfeuchtigkeit, dazu grosse Hitze und Trockenheit, hatten die Löscharbeiten immer wieder beeinträchtigt.
Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Unter ihnen befinden sich auch rund 1000 Touristen, die aus ihren Hotelanlagen evakuiert wurden. Viele Urlauber waren in den letzten Tagen aus Angst vor dem Feuer von der zweitgrößten Baleareninsel geflüchtet.
Menschen wurde nicht verletzt. Leider kamen jedoch tausende Tiere in dem Flammenmeer um.
Die Polizei nahm unterdessen den möglichen Verursacher des Großfeuers fest. Es soll sich um einen 51-jährigen Argentinier handeln, der auf Ibiza zahlreiche Bienenstöcke betreibt. Als der Verhaftete bei der Arbeit an seinen Bienenstöcken mit einem Räuchergerät hantierte, soll sich das Feuer entzündet und rasend schnell ausgebreitet haben.
Ein Zeuge hatte den Imker bei der Inbrandsetzung beobachtet, und ihn anschließend der Polizei als Brandstifter angezeigt haben. Dem Brandverursacher droht jetzt eine langjährige Haftstrage, sowie Schadenersatzzahlungen in zweistelliger Millionenhöhe.







