Wenig nobel
Ein Kolumnist aus Mallorca stellt sich einmal mehr die frappierende Frage, wie korrumpiert und kaputt diese, unsere Welt anno 2007 wirklich schon ist. Die Bekanntgabe der Vergabe des Friedensnobelpreis an Al Gore und die UNO, genauer an den Weltklimarat der UNO, genannt IPCC, sie dürfte in der ohnehin wenig ruhmreichen Geschichte der Stockholmer Vergabeinstitution, dem Norwegischen Nobelkomitee, der absolute Tiefpunkt sein.
Wer ist dieser Al Gore eigentlich, und wenn ich diese Frage stelle, dann bin ich mir sicher, dass sie im Grunde niemand wird eingehend und schlüssig beantworten können.
Zumindest nichts seriös, wahrheitsgemäss und vor allem nachhaltig, das Letztere, sprich die Nachhaltigkeit, diesen Begriff beansprucht Al Gore so gerne für sich persönlich, und seinen regelmässig von ihm proklamierten Klimaschutz-Ambitionen.
Da man von Al Gore eigentlich nur das kennt, was den üblichen Pressemeldungen, und seit seinem Film, auch noch dem üblichen Hollywood-Klamauk zu entnehmen war und ist, sollte sich vielleicht jeder einmal die Mühe machen bei den Recherchen um diesen Mann etwas mehr in die Tiefe zu gehen.
Einst Präsidentschaftskandidat der Demokraten gegen George W. Bush, denkbar knapp und umstritten unterlegen, dies dürfte jedem von uns noch gut in Erinnerung sein. Was Sie vermutlich nicht wissen, dieser Al Gore ist verwickelt in einen der grössten Wirtschaftsskandale der Vereinigten Staaten. Ihm haftet der Ruch der Bestechlichkeit an, Ermittlungen gegen ihn sind im Gange, Al Gore steht dabei auch im Focus strafrechtlicher Ermittlungen.
Der Grund, seine Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender und Chef der internen Ermittlungkommission Al Gore in der Apple-Affäre um rückdatierte Aktienoptionen, ein Skandal, der in seinen Ausmassen noch nicht abzusehen ist, und, dessen Verlauf der Stoff eines Kriminalroman-Bestellers zur Ehre gereichen würde.
Im Zuge dieser Äffäre wurde bekannt, dass nicht nur der von der US-Börsenaufsicht und dem amerikanischen Justizministerium geforderte interne Untersuchungsbericht im Apple-Konzern völlig unbrauchbar und kaum verwertbar, weil unzureichend ist.
Mehr noch, Al Gore bekam augenscheinlich als Chefermittler finanzielle Zuwendungen, damit gewisse Dinge, die Apple-Chef Steve Jobs belasten könnten, in diesem Bericht nicht auftauchen. Zudem verliert die Bundesanwaltschaft der USA ihren ermittelnden Anwalt an eine Sozietät, bei der ausgerechnet der Ehemann von Apples früherer Chef-Justitiarin Partner ist.
Al Gore wird nun von massiv Geschädigten verklagt, unter Anderem vom städtischen New Yorker Pensionsfond, es geht dabei um viele Milliarden Dollar. Dies scheint aber nur die Spitze des Eisberges zu sein, denn dieser Al Gore hat es anscheinend faustdick hinter den Ohren.
Multimilliardär, einer der einflussreichsten Hedgefondmanager unserer Zeit, er setzt sich in allen Massenmedien, und nicht zuletzt mit seinem Oscar prämierten Hollywoodfilm, sein Titel, Eine unbequeme Wahrheit, für den Klimaschutz ein, zum Beispiel auch für eine Bevölkerungsreduzierung in Afrika, nicht zuletzt auch wegen Afrikas grösstem Problem, AIDS.
Sein Nachaltigkeitsmaske kann Al Gore allerdings auch recht schnell absetzen, nämlich dann, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht. So verbot er als US-Vizepräsident unter Bill Clinton afrikanischen Staaten die Produktion preiswerter Generika-Medikamente gegen AIDS, unter Hinweis auf den Schutz geistiger Eigentumsrechte. Da hätte man auch Lizenzen vergeben können, das wollte man nicht.
Al Gore drohte dem damaligen südafrikanischen Vizepräsidenten und jetzigem Staatspräsidenten Thabo Mbeki mit Wirtschaftsboykott, wenn Südafrika nicht ein Gesetz aufheben würde, das die Produktion antiretroviraler Generika erlaubt hatte, zur Bekämpfung von AIDS, anderer Krankheiten in Afrika, und damit auch zur Bekämpfung der bitteren Armut auf dem schwarzen Kontinent.
Aber, verehrte Leser, es kommt noch schlimmer, denn Al Gore genehmigte als US-Vizepräsident sogar die Bombardierung der einzigen pharmazeutischen Fabrik des Sudan.
Dass Al Gore in seinem Privatleben der Klimaschutz erst wichtig wurde, nachdem ihm der zwanzigfache Energieverbrauch eines US-Durchschnittshaushaltes nachgewiesen wurde, erscheint da eher nebensächlich. Die jährlichen Kosten für Strom und Gas seines Privathauses sollen im Jahr 2006 mehr als 30.000 US-Dollat betragen haben, viele Millionen Amerikaner wären glücklich, über ein derartiges Jahreseinkommen zu verfügen.
Al Gore ist Vorsitzender der in London ansässigen Investmentfirma Generation Investment Management, die sich u. a. auf den Kauf von Firmenanteilen in diversen Klimaschutz- und Nachhaltigkeits-Industriezweigen spezialisiert hat. Eine gigantische Branche, massgeblich von politischen Entscheidungen abhängig.
Entscheidungen der Länder, der EU, und nicht zuletzt auch der UNO. Politische Entscheidungen, die höchst umstritten sind, weil sie nach Auffassung zahlreicher, und vor allem unabhängiger Wissenschaftler massgeblich auf Unwahrheiten, Unwägbarkeiten und auch Manipulationen beruhen. Basierend auf eine staatlich subventionierte Forschung, die diesen Namen nicht selten kaum noch wert ist, weil politisch, ideologisch oder wirtschaftlich motiviert.
Wer sich von meinen Lesern selbst in diesen, wie ich nun nach ausgiebigen Recherchen ebenfalls meine, gigantische Klimaschutzschwindel einarbeiten will, es gibt hierüber eine Vielzahl von Informationen im Internet.
Normalerweise setzte ich keine Links in meinen Kolumnen, aufgrund der jüngsten Ereignisse und vor allem der Tragweite des Skandals, mache ich jedoch am heutigen Tage eine Ausnahme. Machen Sie sich einmal die Mühe, und lesen Sie die Infos auf dieser Website hier,
Der Co2 Betrug - der grösste Skandal der Wissenschaftsgeschichte der Neuzeit.
Ich will hier nur eine der Schlussfolgerungen zitieren. Einen natürlichen Treibhauseffekt, der durch CO2 maßgeblich an der Erwärmung der Erde beteiligt war, kann man in der Erdgeschichte in 600 Millionen Jahre nicht finden.
Al Gore selbst, ich bin mir sicher weitere Skandale um ihn wird derjenige finden, der danach im Web umfassend sucht. Die UNO, ohnehin bekannt als politisches Instrument der Amerikaner, über sie will ich mir weitere Ausführungen ersparen.
Meine ersten Grüße gehen heute an das Nobelpreis-Komitee in Stockholm. Ihr seid politisch motiviert und beeinflusst, dies ist seit vielen Jahren kein Geheimnis mehr. Al Gore sagte einmal zu seinem Klimaschutz-Engagement, Das einzige, was fehlt, ist politischer Wille - aber das ist ja auch eine Art nachwachsender Rohstoff.
Die vielen Milliarden an Dollar, diesen Rohstoff einzukaufen, über die Al Gore zweifelsfrei verfügt, die Konsequenzen hieraus illustriert ihr im Komitee in einer Weise, für die sich eurer Stifter Alfred Nobel sicherlich schämem würde.
Was Al Gore, bekannt auch als Al Bore, auf Deutsch Al Langweiler, andere sagen Sudanbomber, was dieser Mann mit Frieden zu tun hat, dies werdet wahrscheinlich auch nur ihr begreifen. Einem Mohandas Karamchand Gandhi, besser bekannt als Mahatma Gandhi, diesem habt ihr den Preis einst verweigert. Ihr hattet viele Jahre Zeit dafür, dann war Gandhi plötzlich tot, wurde im stolzen Alter von achtundsiebzig feige ermordet.
Vielleicht wäre das Beste, Ihr verleiht diesen Preis Jahr für Jahr aus Neue an ganz Andere, nämlich an die Eskimos. Denn diese, so formulierte es einmal der Anthropologe Harold Fleming ganz treffend, diese Eskimos kennen das Wort Krieg nicht einmal dem Namen nach.
Mein Gruß hinüber nach Deutschland, er geht an alle die, die dort drüben, mit dem Thema Klimaschutz, seit vielen Jahren Millionen von Menschen richtiggehend malträtieren. Nicht selten operierend aus Naivität, Dummheit oder mit dem üblichen Dollarblick.
Aber, gebt Acht, denn, vielleicht gibt es ja doch einen, einen ganz da oben, und dann steht auch ihr eines Tages einmal vor dem jüngsten Gericht.
Wie immer auch Grüße an alle anderen hier auf meiner Insel, heute einmal wieder eine Insel der Glückseligkeit, die Insel des Sonnenscheins.
Herzliche Grüße von der Insel Mallorca
Ihr Marlon
- Pulverfass
Die Insel Mallorca am Rande einer Katastrophe? Nein, es sieht bereits viel, viel schlimmer aus. Wenn von offizieller Seite ein Minus von 15 % bei den Urlaubsbuchungen verkün...
- Geldsäcke im Wettbewerb
Der mallorquinische Sumpf, oder doch nicht. So lautet eine der Fragen, wenn es um die groteske Wirklichkeit in der Ferienobjektvermietung auf unserer schönen Insel geht. E...
- Inselträumereien
Der Blick auf eine etwas unruhige See am heutigen Morgen, er holt den Kolumnisten der Insel Mallorca ein klein wenig aus seinen träumerischen Frühlingsgedanken in die W...
- Schäflein ins Trockene
Die Immobilienkrise auf Mallorca nimmt bereits zu Beginn des Jahres 2008 unheilvolle, dramatische Züge an. Wer sich als Inhaber einer Mallorca-Immobilie bis dato noch selb...
- Zuschütten oder nicht
Ein Kolumnist auf Mallorca fragt sich am heutigen Tage einmal mehr, wann denn die Verantwortlichen in Palma in der Metro-Frage doch noch auf die unkonventionelle Idee kommen, d...
- Das Spiel des Geldes
Die Armut war das wichtige Thema der Woche in Marlons Kolumne. Diese Armut gibt es mittlerweile weit verbreitet in Europa, auch hier auf Mallorca. Armut ist das Resultat einer h...
- Linke Irrtümer
Das genau ist der Grund, wieso ein Kolumnist auf Mallorca unlängst sagte, diese Art von Politik, diese beherrscht die PP einfach besser. Hierfür benötigen wir keine...
- Geld auf die Bündel
Zwischen achtundzwanzig und sechsundfünfzig Euro hätten sie gerne, für ein Freundschaftsspiel hier auf Mallorca. Genauer, Real Mallorca spielt am siebten August i...
- Spannkraft und Glimmstengel
Die Insel Mallorca ächzt unter der großen Sommerhitze. Wie auch auf den Balearen und in ganz Spanien entfliehen die Menschen den hohen Temperaturen, wenn es nur irgendw...
- Die Geschmacksfrage
Wie immer, wenn ein Kolumnist sich Fragen des alltäglichen Geschmacks widmet und dann, nach Hinterfragung nicht selten gegensätzlicher Standpunkte oder auch Gesichtspunk...
- Es brennt
Die Grand Nation hat gewählt. Auch einige wenige Franzosen auf unserer Insel hier, auf Mallorca, sollen gewählt haben lese ich. Es waren wohl zu wenige, befürchte ...
- Chapeau Jaume
Nun ist er doch so richtig schön zurück gepfiffen worden. Weil er gegen das bestehende spanische Wahlrecht verstoßen hat, so die Wahlkampfkommision der Balearen. ...
- Der Mallorca-Traum
Ein weiterer Tag zum träumen, hier auf Mallorca. Heute werden sie es genießen, sie werden sie endlich wieder einmal so richtig intensiv spüren, ihre schöne In...
- Artistisch-statistisch
Wenn er denn damit ja recht hätte, denke ich mir, während ich zum wiederholten Male, so wie jeden Tag gewohnt, den weiten Ausblick auf die Platja de Plalma genieße...
- Träume und Wirklichkeit
Wieder einmal Sturm. Diesmal unerwartet. Also kein Strand, kein Alcudia, trotz aller Sehnsucht. Also hoffen, hoffen auf morgen. Morgen dann, also heute, Mallorca Traumwetter. Kein...
- Neues Mallorca-Forum online
Man kommt sich vor wie auf einer Baustelle. Wie im wirklichen Leben, so ist es auch in der virtuellen Welt. Überall im neuen Mallorca-Portal sind noch Einrichtungsarbeiten i...





































