Linke Irrtümer
Das genau ist der Grund, wieso ein Kolumnist auf Mallorca unlängst sagte, diese Art von Politik, diese beherrscht die PP einfach besser. Hierfür benötigen wir keine Sozialisten, keine Linken, auch ein Mitte-Links-Bündniss war hierfür nicht notwendig.Welch ein Etikettenschwindel wird hier in Palma im Regierungssitz zelebriert. Francecs Antich wird so langsam aber zielsicher als Scharlatan angesehen, wo man auch hinhört. Selbst diejenigen aus den Reihen der politischen Linken, die ihm auch jetzt noch gut gesonnen sind, auch sie beginnen so langsam bereits die Köpfe einzuziehen.
Schulterzucken macht sich breit. In mir kommen böse Erinnerungen hoch, an die Zeit vor acht Jahren. Da haben sich die Sozialisten hier auf den Balearen bereits schon einmal höchst ignorant präsentiert, und die Menschen haben das niemals wieder vergessen. Sie haben sich dies bis zur darauffolgenden Wahl gut in ihrem Gedächtnis aufbewahrt.
Man ärgert sich mich immer wieder darüber, welche Vorschusslorbeeren man einer politischen Partei mit auf dem Weg gibt, die sich im Wahlkampf über Gebühr aus dem Fenster lehnt. Die die Wende zum Guten verspricht, absolut und konsequent, Tag ein, Tag aus haben sie dies getan.
Ändern sollte sich die Politik, aber sie wird schlimmer. Als wenn es wieder einmal nur um Posten-Schacherei gegangen wäre, so kommt mir das vor. Wenn ich hier einmal Parallelen zur Politik in Deutschland ziehe, dann muss ich leider Gottes konstatieren, die Linke, die kann es einfach nicht.
Ausklammern will ich da vielleicht noch einen Willy Brand, der hatte es wirklich noch ehrlich gemeint. Jedoch, zuviel Geld haben sie damals verteilt, statt ein wenig nach vorne zu schauen. Aber, die Zeiten waren ganz andere, damals waren die Menschen noch glücklich. Ein wesentlich grösserer Anteil wie heutzutage zumindest, auch Dank einem Helmut Schmidt.
Was war das doch ein anständiger Kerl, an diesem Mann sollten sich alle Politikvertreter von heute messen. Tun sie aber nicht, aus gutem Grund, alle würden an den hehren Werten, für die Helmut Schmidt einst gestanden hatte, kläglich scheitern.
Die Grünen, flugs in der Verantwortung, haben sie ihre Chaoten erst einmal in allen Verwaltungen und Ministerien verteilt. Das fing in den 80-er Jahren bereits an, mit dem Opportunismus eines Joschka Fischer, der nach und nach seine Kloppertruppe in feine Positionen gehievt hatte. Da sitzen sie zum Grossteil auch heute noch.
Was daraus geworden ist, wissen wir. Verwaltungen blähten auf, die Schulden wuchsen ins Unermessliche, Politik fast alleine nur noch für Minderheiten, das eigene Volk wurde mittels Hundertausender neuer Gesetze und Verwaltungsvorschriften malträtiert. Hunderte Millionen an öffentlichen Einnahmen flossen in fragwürdige Förderprojekte, die eigenen Spezis wurden in der Regel damit bedacht.
Nicht dass Seilschaften und Lobbyismus etwas Besonderes wäre, so sind Menschen nunmal. Aber die Grünen haben das in Deutschland geradezu perfektioniert. Heute sitzen sie alle satt gemästet irgendwo in ihren 35 bis 38 Wochenstunden-Pöstchen, weit abgehoben vom normalen Bürger.
Dieser arbeitet sich millionenfach den Buckel krumm, oft für nicht einmal 800 bis 1000 Euro im Monat, inklusiver zahlreicher Überstunden. Und wenn dieser dann nach einem harten Arbeitsleben irgendwann einmal in den verdienten Ruhestand geht, zum Pflegefall wird, dann erwartet ihn ein Märtyrium, bei dem erbärmlichen Zustand unserer Alterspflege.
Wenn Sie sich nun Fragen, verehrte Leser, wieso sich ein Kolumnist auf Mallorca darüber soechauffiert, dann verweise ich nach dem Krankenhaus-Skandal Son Espases in Palma,und dem Schulbücherskandal, alle Baleareninseln betreffend, bereits auf den nächsten. Schlag auf Schlag geht das nämlich hier bei uns auf Mallorca jetzt.
Was haben die Sozialisten ihren Mund doch so weit aufgemacht, die radikale Umkehr in der Baupolitik, und da vor allem im Strassenbau. Und nun, wie es jetzt ausschaut wird unsere schöne Insel in einer Weise zubetoniert, wie wir dies seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben.
Francecs Antich, welch ein Betrug an euren Wählern. Nicht einmal vier Monate seit eurer Wahl ist es her, aber eines ist heute schon sicher, in knapp vier Jahren, da bekommt ihr Zehntausende an Stimmen ganz sicher nimmermehr. Und deshalb spare ich mir auch alle weiteren Grüße Richtung Regierungsitz in Palma, im Gegenteil.
Mein Gruß geht an die zahllosen aufgebrachten Menschen, in die Bürgerinitiativen, die sich allerorten schneller gründen, als man hinschauen kann. Lasst euch das nicht gefallen, kämpft mit allen erlaubten Mitteln gegen diesen Mann und seine Politik. So, wie es heute nämlich ausschaut, sind die neuen Macher in Palma, wesentlich mehr noch als ihre Vorgänger, gefeit vor jeglicher Kritik.
Meine Grüße hinüber nach Deutschland gehen an die Parteiführung der Grünen. Ihr solltet euch wahrlich schämen, Reinhard Bütikofer, mein lieber Mann. Welch ein Versagen an alten, aufrechten Leitlinien eurer Politik. Die Bush-Administration wird angesichts Deiner Afghanistan-Haltung ganz sicher mächtig stolz auf Dich sein.
Mehr noch, sie klopfen sich vielleicht sogar auf ihre Schenkel, ein weiterer Gruß-August ward geboren. Eine Petra Kelly aber, ein Gert Bastian, diese grossen Symbolfiguren eurer Partei. Sie dürften bereits seit langem und ohne Unterlass in ihren Gräbern rotieren.
Wie immer auch Grüße an alle anderen hier auf meiner Insel. Einer Insel des Betons und des Teers, den Dank hierfür richten Sie bitte an die Balearenregierung, an Francecs Antich.
Herzliche Grüße von der Insel Mallorca,
Ihr Marlon
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